So, nun lasse ich auch mal wieder was von mir hören.
Ann & Alma, in Teilen habt ihr recht: die Thujen lassen sich vermutlich recht gut entfernen, die oberste Schicht Erde (schätze so 30-40 cm) lässt sich leicht graben - darunter fängt dann Lehmboden an, da wird es etwas mühseliger - und es müsste nicht alles auf einmal ausgetauscht werden.
Jetzt kommen wir zu dem "aber":
1. die Seite auf der nur die Thujen wachsen bleibt unangetastet - das ist die Grenzbepflanzung unseres Nachbarn, da haben wir keine Handhabe.
2. in unserem 3er Gespann Thuja, Kirschlorbeer & Bambus machen mir die Thujen auch die geringsten Sorgen...die Kirschlorbeer und Bambus Pflanzen auszubuddeln, wird ein wesentlich größerer Kraftakt. Ich mach die Tage mal aktuelle Fotos, damit man sieht wie groß bzw. dick die mittlerweile sind. Zudem reichen die Wurzeln natürlich in die Beetflächen mit rein und gerade Kirschlorbeer kann auch aus Wurzelsträngen wieder austreiben, oder?
3. der Plan für die Garten - Stirnseite ist, dort Hainbuche hinzusetzen. Die Hecke ist direkt am Bürgersteig, muss also gut schnittverträglich und (für meinen Mann) auch gut als Formhecke machbar sein, zudem wünschen wir uns auch ein Mindestmaß an Winter-Sichtschutz, da man sonst wunderbar vom gut frequentierten Bürgersteig in die hell erleuchteten großen Wohnzimmerfenster schauen kann - da war Hainbuche der beste Kompromiss für uns. Für eine einheitliche Hecke macht es dann aber ja Sinn, die Pflanzen zeitgleich zu setzen und nicht jedes Jahr 2-3. Auch liebäugelt mein Mann mit der Idee, eine niedrige Trockenmauer zum Bürgersteig hin zu bauen und die Hainbuchen dann auf einen kleinen Wall zu pflanzen - dann müssten wir also auf jeden Fall die ganze Länge in einem machen.
4. die dritte Heckenseite, die zu unserer Auffahrt zeigt, die würde ich sehr gerne mit unterschiedlichen Sträuchern bepflanzen und auch freier wachsen lassen - nur davon habe ich meinen Mann noch nicht restlos überzeugt. Er würde die Hainbuchen - Formschnitthecke am liebsten weiterführen. Da muss ich also noch etwas Überzeugungsarbeit leisten...
Aber tatsächlich habe ich für die Seite zur Auffahrt auch schon überlegt, so vorzugehen, wie ihr, Ann & Alma, es vorgeschlagen habt. Dafür müsste ich mich aber auch mit den Sträuchern selbst mal endgültig entscheiden, das fällt mir doch auch immer so schwer! ;-) Ich lass euch mal an meinen Überlegungen teilhaben. Gewünscht ist eine Höhe von mindestens 1,60 m, was die Maximalhöhe anbelangt bin ich mir noch unsicher - allzu hoch nicht, müsste dann also sonst schnittverträglich sein und im Sommer soll es blickdicht sein.
Auf meiner Wunschliste stehen aktuell:
- Faulbaum (aber der Boden ist im Sommer trocken - zu trocken?!)
- Besenginster (die sonnigsten Plätze sind am Übergang Auffahrt/Bürgersteig - da brauchen wir aber auf jeden Fall im Sommer guten Sichtschutz - dafür ist der Besenginster vielleicht zu spindelig?!)
- eine kleinbleibende Weide - das mit der Salweide lasse ich auf der Seite lieber, das ist mir zu heikel mit den Rohren, Leitungen, der Auffahrt - vielleicht stattdessen die Ohrweide (für die auch zu trocken?!) oder die Rosmarin-Weide (Sorge, dass sie zu klein bleibt).
- Strauchefeu
- Strauchwicke
- eine Wildrose - ohne Ausläufer bitte, vielleicht die Hechtrose oder die Weinrose (die habe ich schon an einer anderen Stelle des Gartens)
- Haselnuss - vermutlich zu starkwüchsig, müsste ich auf jeden Fall regelmäßig schneiden - vielleicht eine kleinbleibende Sorte?
- ein Schneeball - ich habe in einem Beet letztes Jahr einen Sämling entdeckt, da tippte die App auf den gewöhnlichen Schneeball, das werde ich dieses Jahr mal weiter beobachten
- Kornelkirsche
- Liguster
- rote Heckenkirsche
Da müsste ich mal eine endgültige Auswahl treffen, für alle wird das Stück wohl nicht reichen!
Vielleicht habt ihr ja auch noch gute Ideen oder ratet mir von Pflanzen ab.
Und dann schauen wir mal, wann und wie ich das Ganze tatsächlich angehe! ;-)