Re: Hortus Serenitatis
Verfasst: Di 9. Jun 2026, 08:37
Ich möchte unsere igelrelevanten Strukturen des Hortus Serenitatis anhand von Fotos vorstellen und erläutere jeweils kurz ihre Funktion.
Der Ansatz ist dabei das Zusammenspiel der vorhandenen Strukturen als funktionierender Lebensraum aus Nahrung, Deckung, Wasser und Rückzugsräumen.
Gezeigt werden u. a.:
Pflegemaßnahmen (v. a. Mahd mit der Handsense, punktueller Einsatz des Freischneiders nach vorheriger Sichtkontrolle und außerhalb dichter Strukturen) werden so durchgeführt, dass Rückzugsräume erhalten bleiben und direkte Gefährdungen minimiert werden.
Langfristig soll der Garten abschnittsweise beweidet werden.
Eine Zufütterung findet bewusst nicht statt – die Funktion des Gartens basiert auf einer stabilen, natürlichen Nahrungsgrundlage. Im Hortus Serenitatis steht dem Igel ganzjährig ein breites Nahrungsangebot zur Verfügung. Besonders durch die hohe Dichte an Raupen sowie eine vielfältige Käfer- und Bodenfauna (u. a. Asseln und Schnecken) entsteht eine stabile, natürliche Nahrungsgrundlage. Diese ergibt sich aus der Strukturvielfalt und den funktionierenden ökologischen Prozessen im Garten.
Letzter Stand:
Der Ansatz ist dabei das Zusammenspiel der vorhandenen Strukturen als funktionierender Lebensraum aus Nahrung, Deckung, Wasser und Rückzugsräumen.
Gezeigt werden u. a.:
- Benjeshecken und Wallhecken als zentrale Rückzugs- und Wanderstrukturen -
darunter gezielt eingebrachte Hohlräume aus Klinkern als trockene Dauerquartiere
Totholz, Ast- und Laubhaufen sowie Altgrasbereiche
→ dienen als Verstecke, Tagesruheplätze und potenzielle Nistbereiche
- Findlings- und Steinhaufen
→ bieten zusätzliche Versteckmöglichkeiten und Lebensraum für Beutetiere
- Streuobstwiese, Heidebereiche und Übergangszonen
→ bilden die Hauptbereiche für die Nahrungssuche durch hohe Insektendichte
- ein „Möörchen“ (kleine Feuchtsenke mit hochmoorartiger Vegetation)
→ ergänzt das System um feuchte Jagdbereiche (z. B. Würmer und andere Bodenorganismen)
- mit Wasserstellen (Teichschale mit gesicherter Böschung, versenkter Kübel mit Steinen und Belüftung)
→ ermöglichen gefahrloses Trinken
- Kompost- und Zersetzungsbereiche (v. a. in der Benjeshecke)
→ fördern Bodenorganismen als Nahrungsgrundlage
- Laub- und Mulchbereiche
→ stellen dauerhaft Nestmaterial bereit
Pflegemaßnahmen (v. a. Mahd mit der Handsense, punktueller Einsatz des Freischneiders nach vorheriger Sichtkontrolle und außerhalb dichter Strukturen) werden so durchgeführt, dass Rückzugsräume erhalten bleiben und direkte Gefährdungen minimiert werden.
Langfristig soll der Garten abschnittsweise beweidet werden.
Eine Zufütterung findet bewusst nicht statt – die Funktion des Gartens basiert auf einer stabilen, natürlichen Nahrungsgrundlage. Im Hortus Serenitatis steht dem Igel ganzjährig ein breites Nahrungsangebot zur Verfügung. Besonders durch die hohe Dichte an Raupen sowie eine vielfältige Käfer- und Bodenfauna (u. a. Asseln und Schnecken) entsteht eine stabile, natürliche Nahrungsgrundlage. Diese ergibt sich aus der Strukturvielfalt und den funktionierenden ökologischen Prozessen im Garten.
Letzter Stand:
- 43 Brutvogelarten (Brutnachweis, Brutverdacht und Brutzeitfeststellung)
- 23 Tagfalterarten
- 70 Nachtfalterarten
- 52 Hautflüglerarten
- 79 Zweiflüglerarten
- 81 Käferarten
- 30 Wanzen/Zikaden