Überlegungen zum Start eines jährlichen Pflanzentauschs

Hier finden alle Fragen, Antworten und Anregungen zum Prinzip des Drei-Zonen-Gartens Platz, die sich nicht konkret auf eine Zone beziehen. Des weiteren finden hier allgemeine Gartenfragen ihr Zuhause.
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Alma
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Re: Überlegungen zum Start eines jährlichen Pflanzentauschs

Beitrag von Alma »

tree12 hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 10:40 Es sieht sooo schön aus!! Würde ich bei Dir um die Ecke wohnen, ich würde sofort vorbeikommen... :liebhab
ich auch!!
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Poco Loco
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Re: Überlegungen zum Start eines jährlichen Pflanzentauschs

Beitrag von Poco Loco »

Wir auch!!!
Viele Grüße
Poco Loco
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GrizzlyimGarten
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Re: Überlegungen zum Start eines jährlichen Pflanzentauschs

Beitrag von GrizzlyimGarten »

Danke für euren Zuspruch, der tut gut. In der Realität war es eher tote Hose, gemessen am „Aufwand“. Ich kann eine Gewisse Enttäuschung nicht verneinen.

Es kamen 6 Interessierte, wobei das lange Gespräch mit dem befreundete Pärchen wirklich lohnend war.

Ich habe Erfahrungen gesammelt. Vielleicht mache ich zum Herbst hin noch einen Staudentausch.

Es geht mir um die Etablierung, denn mit den vielen Kleingärtnern im Umkreis liegt viel Potential in der Sache.
Und genau die habe ich nicht über die Vorstände erreicht. Da habe ich einen Ansatz fürs nächste Mal.

Ich habe aber festgestellt, dass wir Gärtner in einer schönen Bubble leben, die Gesellschaft als solches der Natur entfremdet ist, selbst die Gärtner kaufen alle im Baumarkt, anstatt anzuziehen und zu tauschen.

Ich verdaue das Desinteresse und schaue, welche Schlüsse ich daraus ziehen kann.
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Alma
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Re: Überlegungen zum Start eines jährlichen Pflanzentauschs

Beitrag von Alma »

So'n blöder Mist, deinen Frust kann ich verstehen.
Aber die 6 Leute die da waren haben gesehen wie toll du alles gemacht hast - das ist die allerbeste Werbung!

Ich verstehe auch nicht warum man schlechte und trotzdem teure Qualität im Baumarkt kauft wenn man was viel besseres haben kann. Leider wissen das die wenigsten.
Irgendwie muss eine Pflanze ein buntes Plastiketikett haben und Geld kosten. Neulich war ich bei einer Kundin die das blöde Unkraut im Rasen weg haben wollte und mich quasi im gleichen Atemzug gefragt hat wo sie denn die neu gekauften Stauden hinpflanzen soll. Beides war die Braunelle.
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Amarille
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Re: Überlegungen zum Start eines jährlichen Pflanzentauschs

Beitrag von Amarille »

Ich glaube nicht das es an Desinteresse lag, eher an dem Thema "Tausch". D.h doch man bringt was mit das dann gegen was anderes getauscht wird, hab ich aber nichts zum tauschen kann ich doch dann nicht hin gehen. Du hast ja selbst geschrieben das die meisten ihre Pflanzen nicht selbst ziehen, sondern im Gartenmarkt kaufen. Aber wie sollte ein ausgeglichener Tausch aussehen der deinem Wissen und Zielen entspräche? Man möchte vielleicht Geranienableger anbieten? Da wärst du nicht zufrieden, der Tauscher, der Geranien liebt, auch nicht mit deinem Unkraut (so nennen viele einheimische Gewächse). Vielleicht machst du einfach mal einen Tag des offenen Gartens, lädst deine Nachbarn ein und bietest nebenbei deine Pflanzen an?
Ich bin aus der Zeit gefallen... :ka
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Re: Überlegungen zum Start eines jährlichen Pflanzentauschs

Beitrag von GrizzlyimGarten »

Amarille, da triffst du einen entscheidenen Punkt, den Tausch an. Ich habe es im Grunde aber auf Kleingärtner abgesehen (gehabt) die eben selbst auch ein wenig versierter gärtnern und eben auch mal etwas anziehen. Vielleicht muss ich mich davon aus etwas lösen den Tausch nicht in den Mittelpunkt stellen. Das stimmt schon, dass ich damit viele ausschließe.

Vielleicht wäre auch eine Möglichkeit, gleichgesinnte in lokalen Gruppen zu suchen, um von dort aus ein kleines reginales Netzwerk für mich zu finden, bestehend oder eben erst mit einem kleinen Aufbau. Vielleicht ist ein Pflanzentausch da nicht so der richtige Weg.

Wie dem auch sei, die Eindrücke sind frisch, meine Gedanken unsortiert und es gibt keine Eile. :)

Danke für euer bisheriges Feedback. :)
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Re: Überlegungen zum Start eines jährlichen Pflanzentauschs

Beitrag von tree12 »

Ja, ich wollte auch schreiben, der "Tausch" schreckt viele Menschen ab. Denn viele haben halt nichts zum "Tauschen" und man sollte im Vorfeld drauf hinweisen, daß Pflanzen auch gegen eine kleine Spende abgegeben werden. Trotzdem - sechs Interessenten können nun für Dich die Werbetrommel rühren. Deine Enttäuschung kann ich nachvollziehen, denn Du hast Dir soviel Gedanken gemacht und alles so liebevoll vorbereitet. :knuddel

Das nächstemal kannst Du vielleicht örtliche Naturschutzgruppen anschreiben, die die Infos zu Deinem Gartentag intern verbreiten. Bis die von Dir anvisierten Kleingärtner in die Puschen kommen, dauert es vielleicht noch eine Weile... :D Aber Du weißt ja: steter Tropfen höhlt den Stein. :hallo
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Amarille
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Re: Überlegungen zum Start eines jährlichen Pflanzentauschs

Beitrag von Amarille »

GrizzlyimGarten hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 19:47 Vielleicht wäre auch eine Möglichkeit, gleichgesinnte in lokalen Gruppen zu suchen, um von dort aus ein kleines reginales Netzwerk für mich zu finden, bestehend oder eben erst mit einem kleinen Aufbau. Vielleicht ist ein Pflanzentausch da nicht so der richtige Weg.
Wie dem auch sei, die Eindrücke sind frisch, meine Gedanken unsortiert und es gibt keine Eile.
Bei den Kleinanzeigen von Ebay gibt es eine Spalte: Hobbys, Nachbarschaft, Gruppen, etc. Da sucht man nach Gleichgesinnten, Interessierten. Über dieses Thema hab ich und noch 4 andere eine Suchende gefunden wo es um Naturgarten ging. Lauter nette Menschen und über eine davon bin ich zu Naturgarten org. gekommen wo sie im Büro arbeitete. Versuchen kostet nichts, nur neue Erfahrungen.
Ich bin aus der Zeit gefallen... :ka
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