Hortus Grevenstein

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Grevenstein
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Grevenstein »

Nach einem Monat mal wieder ein Lebenszeichen von mir, mit drei Fotos von Anfang Mai...
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Hier hat sich "Dipsacus fullonum / Wild Karde" das Pflaster erobert, dazwischen eine "Centaurea montana /
Berg-Flockenblume":
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Endlich ist es mir gelungen "Saponaria ocymoides / Rotes Seifenkraut" im Hortus zu etablieren und dann gleich mit doppeltem Erfolg. Im Freiland gedeiht es auf der im letzten Jahr vollendeten Hügelkette auf der Ostseite und wie man sieht ebenso im Topf auf der Südterrasse:
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In den Jahren zuvor sind mir alle Pflanzen vom Roten Seifenkraut im Freiland und in den Töpfen stets eingegangen. Aber ich bin hartnäckig und meine Neupflanzungen vom letzten Jahr belohnen dafür. :D
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Dorfgaertner
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Dorfgaertner »

Grevenstein hat geschrieben: Do 21. Mai 2026, 22:03 In den Jahren zuvor sind mir alle Pflanzen vom Roten Seifenkraut im Freiland und in den Töpfen stets eingegangen. Aber ich bin hartnäckig und meine Neupflanzungen vom letzten Jahr belohnen dafür. :D
Ja, manchmal muß man wirklich einfach am Ball bleiben :thumb :giessen Herzlichen Glückwunsch zu dem Erfolg!
Ich hab auch ähnliche Erfahrungen gemacht wie du, u.a. mit der Tauben-Skabiose. Die hab ich hier jahrelang wieder und wieder in jedem Frühjahr neu gekauft, weil keine den Winter überstehen wollte. Erst jetzt in den letzten ein, zwei Jahren haben sich an zwei Standorten Exemplare dazu entschieden, längerfristig bleiben zu wollen...
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster
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Grevenstein
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Grevenstein »

Habe heute früh um 6:30 Uhr die Fliegengitter rausgenommen, um ein paar Aufnahmen von oben zu machen. Einmal rund um den Hortus Grevenstein, zumindest da wo Fotos von oben möglich sind.

Auf dem ersten und dritten Bild kann man immer noch einen meiner ehemaligen Materiallagerplätze erahnen, man sieht sogar wie weit er in den Hauseingang gereicht hat.
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Auf dem nächsten Foto die Hügelkette, mittendrauf zwei riesige "Cirsium eriophorum / Wollkopf-Kratzdisteln". Eigentlich werden die 50 bis 150 cm groß, meine wissen das nur leider nicht und sind über 3 m hoch.
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Zuletzt geändert von Grevenstein am Mo 13. Jul 2026, 22:04, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Grevenstein »

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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Grevenstein »

Die gut gefüllte Nisthilfe hängt auf dem Balkon, von dem aus ich die vorherigen fünf Fotos gemacht habe:
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Die letzten sind dann wieder Fensterfotos und wir kommen erneut in der Auffahrt an und sind somit einmal rum. :)
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Grevenstein »

Die letzten Wochen habe ich mich durch den Dschungel gekämpft und den völlig zugewucherten Hortus wieder begehbar gemacht. Ich hätte vorher und nachher Fotos machen sollen, nun ist es zu spät.
Ansonsten kann ich von äußerst regem Betrieb berichten, es brummt und summt überall. Die Hirschkäfer scheinen sich bei mir wirklich wohl zu fühlen, ich habe dieses Jahr wieder diverse Weibchen und auch einzelnen Männchen gesichtet. Ziemlich beeindruckend, wenn einem diese riesigen Käfer um die Ohren sausen. :D
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Poco Loco »

Ja, das mit dem explodierten Garten kommt mir bekannt vor.
Toll, was Ihr da geschaffen habt. Da glaube ich beim Fotoschauen, dass ich die Hirschkäfer hören kann...
:winken
Viele Grüße
Poco Loco
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Ann1981 »

Man kann in der Einfahrt sogar erkennen, in welchen Etappen das gehortelte Material abgetragen wurde.

Du hast einen wunderschön strukturreichen Garten geschaffen. Das Auge ist immer angenehm beschäftigt.
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Grevenstein »

Wasserstandsanzeige kling aktuell irgendwie unpassend, wo nichts ist, kann man auch nichts anzeigen. Daher nenne ich das hier erneut eine Dürremeldung aus dem Hortus Grevenstein:

Hier kehren inzwischen deutliche Herbstzeichen ein, vieles lässt sein Blattwerk fallen und meine Pufferzone wird Tag für Tag lichter. Bäume und Sträucher lassen ihre Blätter hängen, sie rollen sich ein, verwelken, verfärben sich und fallen ab. Das zeigt sich mittlerweile bei vielen, bei einigen sogar schon so großflächig, dass ich den vollen Durchblick habe. Die schützende Pufferzone schwindet und gibt den Blick auf Straßen und Wege frei, den man sonst so nur in der kalten Jahreszeit hat. Bei den Blütenpflanzen/Stauden sieht es nicht viel anders aus, auch sie leiden sichtlich.

Es ist ein bisschen früh für den Herbst, da liegt die Vermutung nahe, dass es an der Kombination aus Hitze und dem seit langem nicht mehr nennenswert aufgetretenem Niederschlag liegt. ;)
Selbst die in anderen Regionen Deutschlands in den letzten 6 Wochen hier und da eingetroffenen Gewitter sind an Grebenstein vollständig vorbeigezogen, es gab nur ganz vereinzelt mal ein paar Tröpfchen, nichts was in den Regentonnen ankommt oder über eine Oberflächenbenetzung hinausgeht und alles sofort wieder weggetrocknet, man könnte sagen verdampft.

Allem zum Trotz und auch wenn es mir schwerfällt, wässere ich im Freiland nicht, es macht einfach keinen Sinn. Gegossen werden alle zwei bis drei Tage die Töpfe, ein bis höchstens zweimal die Woche das Gemüse in den Hochbeeten und natürlich fülle ich die Insektentränken auf. Die Regentonnen sind schon sehr lange leer, daher muss ich für all das leider Leitungswasser verwenden.
Im Freiland wässere ich nicht, weil dies nicht nur ein Hitzesommer ist, sondern lediglich der Anfang! Es werden noch viele und schlimmere folgen, wo soll man da mit dem Wässern im Freiland anfangen und wo aufhören? Die Pflanzen müssen damit zurechtkommen, wer es dieses Jahr nicht schafft, wäre sonst spätestens in naher Zukunft sowieso fällig.
Das Welken und Fallenlassen von Blättern an sich ist eine natürliche Schutzfunktion und bedeutet zum Glück nicht gleich den Exitus für die betroffene Pflanze. Zumindest, solange es nicht zu häufig auftritt und zeitig ein Ende nimmt.

Ich bin gespannt, was von den Pflanzen im Hortus nächstes Jahr wiederkommt und wo Lücken entstehen, weil die aktuellen klimatischen Bedingungen in diesem Jahr zu viel waren. Dann versuche ich der Versuchung zu widerstehen und werde die Lücken nicht von Hand füllen. Ich habe mittlerweile eine riesige Samenbank einheimischer Wildpflanzen im Hortus und was sich natürlicherweise in die Lücken sät und dort entspannt groß wird, ist in der Regel auch widerstandsfähiger gegenüber äußeren Bedingungen.

Was gibt es sonst noch zu berichten, ein paar weitere Hortus-Beobachtungen der letzten Zeit:
  • Die Hirschkäfer, ich hatte schon Mitte Juli berichtet, haben sich etabliert, sie konnte ich dieses Jahr erneut und reichlicher beobachten. Dazu gesellen sich auch immer mal wieder Nashornkäfer. Mega, gleich zwei besonders geschützte Rote Liste Arten, die bei mir zuverlässig ihren Nachwuchs ansiedeln. :D
  • Wie schon im Vorjahr habe ich wieder mehrfach Eidechsen gesichtet. :liebhab
  • Den Schwalben geht es prächtig, sie ziehen bereits die zweite diesjährige Generation groß. :vogel
  • Die Insekten brummen, flattern und summen weiter vor sich hin, ihnen scheint die Hitze und Trockenheit bisher nur bedingt etwas auszumachen.
  • Die Wühlmäuse sind seit Monaten ruhig, entweder ist es ihnen auch zu heiß oder sie haben einen Gegenspieler, vielleicht ein Mauswiesel, wer weiß...:maus
Zuletzt geändert von Grevenstein am Mi 12. Aug 2026, 19:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hortus Grevenstein

Beitrag von Grevenstein »

Die Eidechsen bekomme ich kaum auf Fotos, sie sind immer blitzschnell verschwunden. Ich kann es ihnen nicht verübeln, bei der großen Freigänger-Katzenpopulation runderherum. Eine habe ich Ende Juli mit viel Glück im Magerflächenbereich neben der Auffahrt erwischt, etwas unscharf, aber immerhin:

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Wer nicht zu lange suchen möchte, sie ist rechts neben der Steinpyramide. Es ist eine andere Art als die, die ich letztes Jahr auf der Südterrasse gesichtet habe, vielleicht eine Mauereidechse? Haben wir hier Eidechsenprofis, die mit meinen wirklich sehr dürftigen Fotos etwas anfangen können?
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